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Botulinumtoxin A bei Schlaganfallbehandlung

Botulinumtoxin ist eine bevorzugte Behandlungsmethode bei Schlaganfallpatienten. Die Muskeln, die sich bei Schlaganfallpatienten mit Hirnverletzung unwillkürlich zusammenziehen, können mit Botulinumtoxin A-Injektionen entspannt werden.

In der späten Phase der Erkrankung können sich die Muskeln der Hände, des Arms und der Beine bei Schlaganfallpatienten unwillkürlich zusammenziehen. Diese Kontraktionen, die man auch Spastizität nennt, kann die Hand- und Gangfunktionen beeinträchtigen.

WIE IST BOTULINUMTOXIN A BEI SCHLAGANFALL-BEHANDLUNG ANGEWENDET?

Bei der Schlaganfallbehandlung ermöglicht die Injektion von Botulinumtoxin A die Entspannung der kontrahierten Muskeln, die die normale Funktion der Organe verhindern.
Mit der Botulinumtoxin-A-Verabreichung, ein adjuvanter Eingriff in die Schlaganfallbehandlung, kann eine Verbesserung der Hand-, Arm- und Beinbewegungen erreicht werden. Botulinumtoxin A, das die kontrahierten Muskeln entspannt, trägt zusammen mit der für die Rehabilitation der Hemiplegie eingesetzten robotergestützten Physiotherapie zur Verbesserung von Schlaganfallpatienten bei.

 

Botulinumtoxin-Injektion kann mit verschiedenen Methoden verabreicht werden. Der kontrahierte Muskel wird durch körperliche Untersuchung bestimmt und das Medikament wird direkt in den Muskel injiziert. Für ein zufriedenstellendes Ergebnis soll die Injektion in die richtige Muskelregion erfolgen. Die Wirksamkeit der Botulinumtoxin-A-Injektionen kann unter Führung von EMG oder US erhöht werden.

 

Die Wirkung des Botulinumtoxins A hält ca. 4-6 Monate. Wenn die Wirkung des Botulinumtoxins A mit einer intensiven und umfassenden Rehabilitationsphase kombiniert wird, kann eine dauerhafte Erholung der Funktionen erreicht werden. In den Fällen, in denen Botulinumtoxin-A-Injektionen zu guten Ergebnissen führen, kann die Applikationen ca. in 6-monatigen Intervallen wiederholt werden.