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Transkranielle Magnetstimulation (TMS)

Bei der transkraniellen Magnetstimulation (TMS) werden die Nervenzellen im Gehirn durch die Magnetfelder stimuliert. Ein auf dem Kopf angebrachtes Gerät reguliert die Gehirnaktivität.

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In unseren Nervenzellen werden Signale in Form elektrischer Ströme erzeugt und verarbeitet. Magnetfelder können elektrische Ströme erzeugen und umgekehrt. Die transkranielle Magnetstimulation (TMS) ist eine nicht-invasive Methode, bei der Magnetfelder zur Stimulation der Nervenzellen verwendet werden. Mit anderen Worten, diese Methode erfordert keine interventionellen Techniken wie Nadeln oder andere invasive Eingriffe. Die Gehirnaktivitäten werden mit einem auf dem Kopf platzierten Gerät reguliert. Eine ähnliche Methode wird als transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) bezeichnet. Bei dieser Methode beeinflusst das auf dem Kopf platzierte Gerät das Gehirn direkt mit den elektrischen Strömen. Sowohl TMS als auch tDCS haben neben den stimulatorischen Wirkungen auch hemmende Eigenschaften. Daher wird auch der Begriff „Modulation“ bevorzugt, um diese verschiedenen Effekte zu beschreiben.

Was ist das Ziel der transkraniellen Magnetstimulation?

Bei Hirnverletzungen wie einem Schlaganfall wird die Aktivität der geschädigten Hemisphäre beeinträchtigt, während die Aktivität der kontralateralen Hemisphäre erhöht wird. Für eine normale Bewegung und Funktion sollen jedoch beide Hemisphären im Gleichgewicht funktionieren. Die magnetische Stimulation erhöht die Aktivierung der geschädigten Hemisphäre und die hyperaktive kontralaterale Hemisphäre wird unterdrückt. Die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS), die vor den Rehabilitationssitzungen für 20 Minuten angewendet wird, kann das Gehirn auf die Therapie vorbereiten, seine Plastizität erhöhen und die Erholung unterstützen. Das durch TMS erzeugte Magnetfeld kann direkt die Signalproduktion in den Nervenzellen verursachen oder nur die Erregbarkeit der Zellen verändern. Für die Signalerzeugung in den Nervenzellen ist eine Stimulation über der Schwelle erforderlich. Die Erregbarkeit der Nervenzellen nähert sich dieser Schwelle oder entfernt sich davon unter dem Einfluss geringer TMS Intensität, so dass sie mehr oder weniger erregbar werden. Wenn die Intensität erhöht wird, kann TMS die Nervenzellen direkt stimulieren.

Eine wiederholte transkranielle Magnetstimulation (rTMS), die 20 Minuten vor den Rehabilitationssitzungen verabreicht wird, kann das Gehirn für die Therapie anregen und die Plastizität und Heilung verbessern.

Transkranielle Magnetstimulation bei Schlaganfall Behandlung

Es ist schon bekannt, dass jede Gehirnhälfte den gegenüberliegenden Körperteil kontrolliert. Für eine einwandfreie Funktion auf einer Körperseite ist jedoch ein ausgewogenes Zusammenspiel zwischen zwei Hemisphären erforderlich. In diesem Zusammenhang verbessert TMS die Kommunikation zwischen der rechten und der linken Gehirnhälfte und trägt so zur Erholung der gelähmten Körperseite bei. Obwohl ein Schlaganfall in der Regel nur eine Gehirnhälfte betrifft, hängt die Erholung von der ordnungsgemäßen Funktion beider Hemisphären ab.

Transkranielle Magnetstimulation bei Schlaganfallbehandlung

Es ist schon bekannt, dass jede Gehirnhälfte den gegenüberliegenden Körperteil kontrolliert. Für eine einwandfreie Funktion auf einer Körperseite ist jedoch ein ausgewogenes Zusammenspiel zwischen zwei Hemisphären erforderlich. In diesem Zusammenhang verbessert TMS die Kommunikation zwischen der rechten und der linken Gehirnhälfte und trägt so zur Erholung der gelähmten Körperseite bei. Obwohl ein Schlaganfall in der Regel nur eine Gehirnhälfte betrifft, hängt die Erholung von der ordnungsgemäßen Funktion beider Hemisphären ab.

 

Das Ziel der Schlaganfallrehabilitation ist die Wiederherstellung der Beweglichkeit in der gelähmten Körperseite. Dies ist nur möglich, wenn beide Hemisphären in Harmonie arbeiten. Während der Rehabilitation stimulieren die Übungen abhängig von der Neuroplastizität des Gehirns die Produktion neuer neuronaler Schaltkreise. Die Magnetstimulation wird als unterstützendes Instrument zur Erhöhung der Plastizität des Gehirns während der Rehabilitation eingesetzt.

 

Die Magnetische Hirnstimulation ist immer noch eine marginale Technologie und die Forschung geht noch weiter. Obwohl es bei der Rehabilitation von Hemiplegie nicht routinemäßig verwendet wird, zeigten vorläufige Ergebnisse seinen positiven Beitrag zur Erholung.