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Fibromyalgie

Fibromyalgie ist eine Erkrankung mit weit verbreiteten Schmerzen im ganzen Körper. Dies beeinträchtigt erheblich die Produktivität des Patienten und führt zu Arbeitsverlust und hohen Behandlungskosten. Darüber hinaus verringert es die Lebensqualität des Patienten aufgrund der erhöhten Ablenkbarkeit und beeinträchtigter Motivation.

Die Fibromyalgie als Multisystemerkrankung ist durch die chronischen und weit verbreiteten muskuloskelettalen Schmerzen gekennzeichnet. Die Fibromyalgie, die durch die stressigen Arbeitsbedingungen ausgelöst werden kann, wurde zur Krankheit der Gegenwart.

FIBROMYALGIE

Was ist die Häufigkeit von Fibromyalgie?


Da die Fibromyalgie-Patienten aufgrund der Vielfalt der Symptome und Befunde falsch diagnostiziert werden können, spiegelt die beobachtete Häufigkeit nicht die tatsächliche Häufigkeit wider. Die durchgeführten Studien zeigten, dass die weltweite Inzidenz von Fibromyalgie zwischen 0,5% und 5,8% liegt.

 

Was sind die Risikofaktoren?


Die nachgewiesenen Risikofaktoren sind Alter und weibliches Geschlecht. Ihre Inzidenz nimmt nach Traumata insbesondere in der Wirbelsäule zu, nach der chirurgischen Eingriffen, Verkehrsunfällen und Infektionen. Akute oder chronische emotionale Stressfaktoren wie traumatische Kindheit, hyperaktive und perfektionistische Lebensweise können die Häufigkeit von Fibromyalgie erhöhen. Der genetische Übergang kann auch eine wichtige Rolle spielen.

 

Wie entwickelt sich Fibromyalgie?


Bis heute konnten Studien die Ursache für die weit verbreiteten Schmerzen und die niedrige Schmerzschwelle bei Fibromyalgie-Patienten nicht verdeutlichen. Darüber hinaus konnte der Mechanismus der Krankheit nicht nachgewiesen werden, obwohl verschiedene Schmerzmechanismen untersucht und beschuldigt wurden. Die hormonellen Veränderungen, neuroendokrine Dysfunktion, Schlafstörungen, Funktionsstörungen von ZNS werden ebenfalls als mögliche Ursachen für die Ätiologie der Fibromyalgie angesehen.

 

Was sind die klinischen Befunde von Fibromyalgie?

 

Neben den weit verbreiteten Schmerzen; Müdigkeit, Schlafstörungen, Steifheit, emotionale Störungen wie Depressionen und Angstzustände, Verschlechterung der kognitiven Funktionen wirken sich negativ auf die Lebensqualität aus. Diese Probleme beeinträchtigen die Fähigkeit des Patienten, Probleme während der täglichen Aktivitäten zu bewältigen, und verschlechtern seine sozialen Beziehungen. Außerdem können Multisystembefunde wie Aufmerksamkeitsdefizit, Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Kiefergelenksstörungen, Tachykardie, Brustschmerzen, Dyspnoe, Magen-Darm-Probleme, Paresen in Armen und Beinen sowie Hypermenorrhoe auftreten.

Die Hauptbeschwerde ist der weit verbreitete Schmerz im ganzen Körper. In der frühen Phase der Krankheit, tritt der Schmerz im Nacken und in den Schultern auf, breitet sich jedoch mit der Zeit auf den gesamten Körper aus. In den Polikliniken für Physiotherapie klagen die Patienten oft über verbreitete Schmerzen aber haben Schwierigkeiten, einen bestimmten Bereich anzuzeigen.

 

Behandlung von Fibromyalgie


Die für die Behandlung von Fibromyalgie-Patienten mit chronischen Schmerzen gewählten Methoden hängen von den Beschwerden des Patienten und vom Schweregrad der Erkrankung ab. Die Studien zeigten, dass die effektivsten Behandlungsmethoden auf einem systemischen Ansatz anstelle einer regionalen Muskelstörung basieren. Um einen optimalen Erfolg zu erzielen, soll man Schweregrad, Diversität und funktionelle Merkmale der Erkrankung berücksichtigen. Die pharmakologischen und nicht-pharmakologischen Methoden werden normalerweise kombiniert. Erforderlich sind multidisziplinäre Ansätze, die psychosoziale und verhaltensbezogene Methoden und Training umfassen. Fibromyalgie soll man von einem Physiotherapeuten aus allen Aspekten behandeln.